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Freitag, 26. März 2010

Rheinischer Fischeintopf


Zu diesem Eintopf gehört knackiger Salat.
Meine Oma nannte das Gericht Fisch-Schroddele .. also Fischreste, ein Essen aus der Nachkriegszeit .. "Wir hatten ja nichts .. !" Schmeckt sehr gut, auch wenn man das heutzutage nicht mehr aus Fischresten macht, sondern aus Fischfilets. Allerdings bitte weder Rotbarsch noch Kabeljau. Die stehen wegen Überfischung auf der roten Liste der aussterbenden Tierarten. Typisch schmeckt hier Schellfisch!!

Zutaten für 4 Personen:


500 gr. Schellfisch (oder andere Sorten)
1 Bund Suppengrün
1 Lorbeerblatt

1 Esslöffel Senfkörner

3 Esslöffel mittelscharfer Senf

1/2 Becher Schmand

Margerine und Mehl für eine Mehlschwitze

1 Bund Petersilie

1,5 kg festkochende Kartoffeln

Salz, Pfeffer


Die Kartoffeln mit Schale kochen, bis sie gar sind. Pellen und ausdampfen lassen. Das Suppengrün putzen und mit Salzwasser, dem Lorbeerblatt und den Senfkörnern eine halbe Stunde kochen. Dann die Flamme kleiner drehen und das Fischfilet darin in 15 Minuten gar ziehen lassen. Das Fischfilet rausnehmen und beiseite stellen. Die Brühe durch ein Sieb geben und ebenfalls beiseite stellen. Einen Topf aufsetzen und mit Margerine und Mehl eine Mehlschwitze zubereiten. Nach und nach den Gemüse-Fisch-Sud dazu geben. Senf und Schmand dazu. Auch die in Scheiben geschnittenen Kartoffeln und die feingehackte Petersilie. Zum Schluss das Fischfilet in mundgerechte Stücke teilen und vorsichtig unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Dazu schmeckt grüner Salat und ein helles Bier.

1 Kommentar:

  1. Das klingt superlecker für einen Suppenkasper und wird bei nächster Gelegenheit nachgekocht.

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