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Montag, 30. Dezember 2013

Feldsalat-Pesto

Schmeckt so gut, wie es aussieht.
Von berufs wegen habe ich ja auch mit Kochrezepten zu tun. Einmal monatlich erscheint im Magazin Gesundheit! des Südkurier der Beitrag zu einem speziellen Lebensmittel von einer AOK-Gesundheitsberaterin. Gut daran finde ich, dass das immer sehr originelle Rezepte sind und dass die Kollegin auch die Nährwerte und Besonderheiten des betreffenden Lebensmittels dargestellt. Das Rezept für die Januar-Ausgabe 2014 fand ich so interessant, dass ich das gleich auch mal ausprobieren musste: Feldsalat-Pesto.

Zutaten:
150 gr. Feldsalat (am besten einer, der bereits Frost abgekommen hat)
50 gr. Pinienkerne
1 Knoblauchzehe
75 gr. Pecorino
80 ml Haselnussöl

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten, bis sie braun sind. Man muss ein bisschen aufpassen, dass sie dabei nicht verbrennen, was schnell passieren kann. Sie bekommen dann nämlich einen bitteren Geschmack. Salat putzen und grob hacken, Knoblauch-Zehe ebenfalls. Käse reiben. Alles zusammen in eine schmale, hohe Schüssel geben. Mit dem Stabmixer unter Zuführung des Öls pürrieren.

Am besten schmeckts mit frischen Spaghetti :-)
Schmeckt zu Pasta, zu gegrilltem Lachs, aber auch einfach auf Brot.

Samstag, 28. Dezember 2013

Fasan auf italienische Art

Lardo di Collonata gibt dem Fasan die spezielle italienische Würze.
"Was kommt denn dieses Jahr zu Weihnachten auf den Tisch?" Diese Frage steht alle Jahre wieder in der Vorweihnachtszeit im Raum. Statt der üblichen Gans oder Ente könnte es doch auch mal ein Fasan sein - das Geflügel für Könige. In Bad Honnef gibt es einen privaten Verkauf von Wild aus dem Siebengebirge. Hier kosten Fasane 25 Euro das Kilo. Damit das edle Geflügel die von mir so geliebte italienische Note bekommt, verwende ich als weitere Zutanten Maronen und Lardo Colonnata. Das ist ein recht fetter Speck aus der Toscana mit einem wundervollen Aroma nach Wacholder, Lorbeer, Salbei, Pfeffer und Knoblauch. Der Fasan wird einfach nur mit Salz und Pfeffer eingerieben, mit dem Lardo eingewickelt und 45 Minuten im Backofen bei 200 Grad Umluft gebacken. Als Beilage gibt es bei mir dazu ein Kartoffel-Maronen-Pürree und Preißelbeer-Kompott.

Freitag, 27. Dezember 2013

Spaghetti alla gricia

Verwandt mit Spaghetti Carbonara, aber noch rustikaler und mit dem Aroma des Lardo ein echter Genuss
Spaghetti alla gricia sind mir in meinem Leben noch nicht begegnet. Nicht in Italien-Urlauben, und auf keiner hiesigen Speisekarte. Ich bin nur per Zufall darauf gestoßen, als ich für den weihnachtlichen Fasan Speck besorgen wollte. Eckard Witzigmann verwendet dazu nämlich Lardo di Collonata. Das ist ein sehr fetter, stark gewürzter Speck aus dem Latium. Und dieser Lardo findet auch Verwendung bei den Spaghetti alla gricia. Dieses Gericht hat die Besonderheit - wie viele andere italienische Gerichte auch: einfachste Zutaten, aber mit bester Qualität. 

Zutaten pro Person:
200 gr. frische Spaghetti (hergestellt aus Eiern und Semolo di Grano dure)
50 gr. Lardo di Collonata (2 mm dick geschnitten)
50 gr. grob geraspelter Pecorino
2 EL Olivenöl

Spaghetti in schwach gesalzenem Wasser kochen. Speck in 1 cm breite Streifen schneiden und in einer Pfanne mit dem Olivenöl anbraten. Spaghetti abtropfen lassen und zum Speck geben. Gut durchrühren. Auf Tellern anrichten und mit dem Pecorio bestreuen. Schmeckt wie bei einem Bauern in einem Bergdorf des Appennin.

Samstag, 21. Dezember 2013

Käsefondue

So einfach wie lecker :-)
"Fünf Stockschläge ... fünf Stockschläge", das ist die Forderung der Gäste von Genavas Statthalter Feistus Raclettus, wenn einer ein Stück Brot im Käsefondue verliert. Beim zweiten Mal sind es 20 Peitschenhiebe, beim dritten mal wird der Pechvogel mit einem Stein beschwert im Genfer See  versenkt. Kennt jeder Asterix-Fan. Fan von Käsefondue war ich anfangs nicht. Ich war ÜBERHAUPT kein Fan von Käse. Das kam erst später. Und mein erstes wirklich gutes Käsefondue habe ich irgendwo in der Nähe von Gstaad gegessen, nach Aussage meiner Großcousine Mirzl das beste im ganzen Berner Oberland. Und die kennt sich aus. Weihnachten ist ja irgendwie Fondue-Zeit. Und so kam mir nochmal die Idee, ein Käsefondue zu machen. Es ist sehr simpel in der Zubereitung und lebt von der Qualität der Zutaten.

Zutaten:
300 gr. Greyerzer Käse
300 gr. Vacherin
300 gr. trockener Weißwein (zum Beispiel Pinot Grigio)
3 EL Maisstärke
1 Knoblauchzehe
5 cl Kirschwasser
Muskatnuss
Pfeffer
1 Baguette

Fonduetopf mit der Knoblauchzehe ausreiben, geriebenen Käse, Wein und Speisestärke reingeben. Die Käsemischung unter ständigem Rühren zum Schmelzen bringen. Mit Muskatnuss, Pfeffer und einem Schuss Kirschwasser würzen. Aufs Rechaud setzen, fertig.

Montag, 18. November 2013

Lasagne

Schmeckt so gut, wie es aussieht: Lasagne
Ich habs ja echt mit der italienischen Küche ... die ich für die beste der Welt halte. Ich mach die Pasta selbst in allen erdenklichen Variationen, steh total auf Risotto, und die Pizza bei den Schweizer Gottwalds: einfach nicht zu toppen. An was ich mich aber noch nicht gewagt habe, ist Lasagne. Heute ging die Diskussion zum Abendessen über Spaghetti Bolognese zu Tagliatelle mit Lachs ... bis dann letztlich Lasagne als Idee im Raum stand. Also habe ich mich mal ein bisschen schlau gemacht. Und das oben kam dabei heraus. Optisch und geschmacklich Leckerbissen!

Zutaten für den Teig:
300 gr. Semolo di Grano dure
3 Eier
Salz

Zutaten für die Füllung:
500 gr. Rinderhack
5 Tomaten "Tasty Tom"
1 Zwiebel
1 Karotte
1 Stange Staudensellerie
1 Knoblauchzehe
1 Glas Weißwein
2 EL Olivenöl
2 EL Tomatenmark
5 Salbeiblätter
Salz, Pfeffer

Zutaten für die Bechamelsoße:
400 ml Milch
100 ml Sahne
100 gr. geriebener Grano Padano
50 gr. Butter
2 EL Mehl 
Muskat-Nuss
1 Prise Salz

Außerdem: weitere 100 gr. geriebener Grano Padano und 200 gr. geriebener Emmentaler

Aus Mehl, Eiern und einer Prise Salz den Nudelteig kneten. Eine halbe Stunde ruhen lassen.

Milch, Sahne und Butter in einen Topf geben. Aufkochen lassen. Grano Padano unterrühren. Etwas Milch mit dem Mehl glatt rühren und das Milch-Sahne-Butter-Käse-Gemisch damit binden. Leicht salzen und mit Muskat-Nuss würzen.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Hackfleisch darin anbraten. Das Gemüse putzen und fein hacken. Zum Hackfleisch geben und ebenfalls noch etwas anschwitzen. Mit dem Weißwein ablöschen. Tomaten mit heißem Wasser überbrühen, häuten, entkernen und fein würfeln. In die Pfanne geben und mit dem Tomatenmark einrühren. Salzen, pfeffern und den grob gehackten Salbei drüber streuen. Gut eine halbe Stunde köcheln lassen.

Teig zu vier dünnen Teigplatten verarbeiten, die von der Größe her an die Auflaufform gut angepasst sind. Salzwasser aufsetzen und die Teigplatten eine Minute darin gar kochen.

In die Auflaufform einen Spiegel Bechamelsoße geben. Darauf die erste Teigplatte legen. Ein Drittel der  Fleischfüllung draufgeben. Mit Bechamelsoße bestreichen und etwas Käse drüber streuen. Nächste Teigplatte drauf und so weiter. Den Abschluss bildet eine Teigplatte, die komplett mit Bechamel-Soße bestrichen wird. Darauf den restlichen Käse geben. 30 Minuten in den auf 200 Grad Umluft vorgeheizten Backofen geben. 

Und Vorsicht!!! Das ist auf dem Teller noch Minuten lang sehr sehr heiß!

Sonntag, 10. November 2013

Tris di Ravioli

Ein Essen fast in den italienischen Nationalfarben :-)
Als ich bei der ZDF-Küchenschlacht mitgemacht habe, gabs frische Tagliatelle Carbonara für Johann Lafer. In der nachfolgenden Diskussion im Forum der ZDF-Küchenschlacht kritisierte einer der User den Aufwand: "Küche dreckig, T-Shirt dreckig - und das für Nudeln!" Das ist ja eine Grundsatzfrage, wie viel Zeit und Mühe man investiert in ein Essen und wie das Ergebnis wertgeschätzt wird. Gestern hatte ich Zeit und Muße für Ravioli. Der Zeitgenosse vom ZDF-Forum hätte jetzt halt eine Dose  Maggi Ravioli aufgemacht. Auch gut. Bei mir war der Aufwand größer. Ich habe nämlich drei Sorten Ravioli gemacht. Alle, die mitgegessen haben, waren der Meinung, dass das ein Festessen ist.

Zunächst mache ich mal eine kräftige Fleischbrühe aus einer Beinscheibe (das Mark herausgelöst, brauch ich später) und einem Bund Suppengrün.

Zutaten grüne Ravioli:
160 gr. Semolo di Grano dure
150 gr. Blattspinat (tiefgefroren)
2 Eier, 1 Eigelb
100 gr. Tatar
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
100 cl Rotwein
1 EL frisch geriebener Parmiggiano
1 EL Rindermark
Salz, Pfeffer Muskatnuss

Blattspinat auftauen. 100 gr. davon hacken und mit dem Pürierstab pürieren. In eine Schüssel zusammen mit einem Ei und dem Eigelb geben, das getrennte Eiweiß aufbewahren. Salzen und so viel Mehl dazu geben und mit dem Mixer kneten, bis der Teig sich vom Schüsselboden löst. Ich habe 160 Gramm aufgeschrieben. Je nach Flüssigkeit der Zutaten kann das etwas mehr oder weniger sein. Teig mit den Händen kräftig kneten und dann ruhen lassen.

Das Rindermark in einer Pfanne auslösen. Den Tatar reinbröseln und anbraten. Gewürfelte Schalotte und Knoblauchzehe dazu. Die restlichen 50 Gramm Spinat fein hacken, ebenfalls dazu. Mit dem Rotwein ablöschen. Köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Salzen, pfeffern und ein wenig Muskatnuss reinreiben. Jetzt noch den Parmiggiano und das zweite Ei untermischen. Fertig ist die Füllung.

Zutaten für die roten Ravioli:
170 gr. Semolo di Grano dure
2 Eier
1 gehäufter EL Tomatenmark
3 Tomaten, Sorte Tasty Tom
1 getrocknete Tomate
1 Schalotte
1/2 Knoblauchzehe
2 El gehacktes Grün vom Staudensellerie
1/2 gekochte Karotte
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Eier und Tomatenmark in eine Schüssel geben. Salzen und so viel Mehl dazu geben, dass sich der Teig beim Kneten vom Schüsselboden löst. Nochmals kräftig durchkneten und dann ruhen lassen.

Tomaten oben und unten kreuzweise einschneiden, mit kochendem Wasser überbrühen. Häuten, entkernen und fein würfeln. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen, Schalotte und Knoblauch sehr fein hacken und zusammen mit dem Staudensellerie anschwitzen. Getrocknete Tomate fein würfeln und zusammen mit den frischen Tomatenwürfel dazu geben. So lange köcheln lassen, bis ein gut Teil der Flüssigkeit verdampft ist. Salzen und pfeffern. Fertig ist die Füllung.

Zutaten für die hellen Ravioli:
160 gr. Semolo di Grano dure
3 Eier 
150 gr. geputzte Steinpilze
1 Schalotte
1 EL Olivenöl
1 EL gehackte Petersilie
1 EL geriebener Parmiggiano
1 EL Semmelbrösel

Mehl und zwei Eier mit einer Prise Salz zu einem glatten Teig verarbeiten. Ruhen lassen.

Pfanne mit dem Olivenöl aufsetzen Feingehackte Steinpilze und
Schalotte darin anschwitzen. Salzen, pfeffern. Vom Herd nehmen. Parmiggiano, Semmelbrösel, das dritte Ei und Petersilie untermischen. Fertig ist die Füllung.

Mit der Handkurbel-Nudelmaschine die drei Teigsorten zu dünnen Platten verarbeiten. Je dünner, je besser. So eine Teigplatte ist bei meiner Maschine etwa 15 cm breit. Nachdem ich die Teigplatte auf einen eingemehlten Untergrund gelegt und mit etwas Eiweiß eingepinselt habe, setze ich dann also immer drei Teelöffel mit Füllung neben einander. Eine Ravioli ist dann also etwa 5 x 5 cm groß.

Die Brühe durch ein Sieb gießen und wieder aufsetzen und auf Siedetemperatur bringen. Die Ravioli brauchen darin jetzt etwa 10 Minuten. Zwischenzeitlich eine Pfanne mit reichlich Butter aufsetzen. Grob gehackten Salbei dazu geben. Die Ravioli darin portionsweise durchschwenken. Auf vorgeheizte Teller geben und mit grob geraspeltem Parmiggiano bestreuen.

Etwas mehr Arbeit als eine Dose aufzumachen, aber dem Johann würde das auch schmecken .. denke ich :-)














Samstag, 26. Oktober 2013

Rotes Thai-Curry-Kürbissüppchen

Die Thai-Variante der Kürbissuppe hat zu meiner Überraschung doch etwas Einzigartiges.
Durch meine Kochbloggerei habe ich ja viel Kontakt mit anderen Kochfreunden. Und gerade zu dieser Jahreszeit rückt in den befreundeten Blogs der Kürbis in den Mittelpunkt. Ich bin da bisher immer sehr skeptisch gewesen. Ich halte Kürbisse für ein Billiggemüse mit relativ wenig Eigengeschmack. Deshalb habe ich auch immer nur anderen dabei zugeschaut, wie sie Kürbissuppe kochen oder genüsslich essen. Aber durch die verstärkten Impulse der letzten Tage habe ich mir auch mal Gedanken gemacht, wie ich mich dem Thema Kürbissuppe nähern könnte. Das Ergebnis zeige ich hier.

Zutaten
1 Hokkaido-Kürbis, Fruchtfleisch netto 500 gr.
2 mittelgroße Kartoffeln
1 Karotte
1 Stange Lauch
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 großes Stück Ingwer
1 TL roter Curry
1 Chilli-Schote
400 ml Kokos-Milch
500 ml Wasser
2 EL Butter
etwas gehacktes Korianderkraut
Salz, Pfeffer

Kürbis halbieren, die Kerne herausnehmen und in einem Pfännchen rösten. Das Wasser dazu geben und eine Weile köcheln lassen. Ingwer schälen und fein würfeln, ebenso die Karotte, die Zwiebel und die Knoblauchzehe. Topf aufsetzen, Butter schmelzen, bei mittlerer Hitze, Ingwer, Karotte, Zwiebel und Knoblauch darin anschwitzen. Lauch putzen, in Ringe schneiden und im Topf mitschmoren. Kürbis-Fruchtfleisch grob würfeln. Kartoffeln schälen, ebenfalls würfeln. Chilli-Schote entkernen, in Streifen schneiden. Alles zum Schmorgemüse geben. Mit der Kokosmilch und der gesiebten Kürbiskern-Brühe auffüllen, den Curry unterrühren. 30 Minuten köcheln lassen. Wenn das Gemüse weich ist, im Topf mit dem Pürrierstab zu einer homogenen Masse verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In Teller füllen und mit Koriander dekorieren.

Kann man essen :-)

Freitag, 25. Oktober 2013

Kartoffelpuffer? Also nee ..

Wie auch immer so heißen, alle machen sie in etwa gleich. Dazu passt ganz prima frisches Apfelmus.
Wie heißen die Dinger? In jedem Dialekt irgendwie anders. Kartoffelpuffer oder Reibekuchen auf hochdeutsch jedenfalls. Im Köln-Bonner Raum sind es Riewkoche, in Bayern Reiberdatschi. Und am Mittelrhein, da, wo ich herkomme, heißen sie Grebbelscher - also so was ähnliches wie kleine Krapfen. Gemacht werden sie aber in etwa überall gleich: Pro Person zwei große Kartoffeln reiben, am besten von Hand, weil dann der Kartoffelbrei die beste Konsistenz hat. Außerdem kommt noch eine ebenfalls geriebene mittelgroße Zwiebel, ein Ei und zwei Esslöffel Mehl (pro Kilo Kartoffeln) dazu, Salz auch noch. In einer Pfanne erhitze ich dann reichlich Speiseöl und gebe mit einem Esslöffel vier Grebbelcher rein. Wenn der Rand knusprig braun wird, drehe ich sie noch mal für eine Minute um. Dann kommen sie portionsweise auf den Rost im auf 180 Grad Umluft vorgeheizten Backofen. So habe ich erstens für die weiteren Grebbelscher keinen Stress und die im Backofen bleiben schön knusprig.

Gestern hat eine Nachbarin einen Eimer Falläpfel vorbeigebracht. Den habe ich zu frischem Apfelmus verarbeitet. Äpfel geschält, Kerngehäuse rausgeschnitten, gewürfelt und mit nicht zu viel Zucker weichgekocht. Für eine schöne homogene Konsistenz habe ich das Mus noch durch die Flotte Lotte gedreht.

Man kann zu den Grebbelscher aber auch einen knackigen Salat oder Räucherlachs reichen.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Badisches Kaninchen, Gastbeitrag von Petra Bock

So sehn Sieger aus! Studi lobte vor allem das Sößchen :-)
Im Büro nebenan sitzt Arbeitskollegin Petra Bock, wir grüßen uns seit einem Jahr immer gerne und freundlich. Seit ein paar Wochen sind wir dann aber doch verstärkt ins Gespräch gekommen, weil die Kollegin sich an einem Kochwettbewerb des regionalen Senders Radio Seefunk beteilig hat. Gesucht wurde in Zusammenarbeit mit einem neuen Küchenhaus in Lauchringen und unter strenger Aufsicht durch TV-Koch Andreas Studer nach dem besten badischen Rezept. In die Endausscheidung mit live Wettkochen vor viel Publikum im Küchenhaus sollten die drei ersten Plätze bei einem Online-Voting kommen. Also wurde auch mit Unterstützung vieler Kollegen kräftig und jeden Tag gevotet – mit Erfolg. Petra Bock trat an mit ihrem Badischen Kaninchen gegen Bayrisches Holzfällerbiergulasch (ist gar nicht badisch) und Sommergericht mit Gemüse (ist das denn badisch?). Bei der Konstellation, wenn alles mit rechten Dingen zuging und vor allem bei dem tollen Rezept war mir eigentlich vorher schon klar, wer das gewinnt. Und es kam, wie es kommen musste: Petra Bock siegte mit Glanz und Gloria und wird demnächst stolze Besitzerin einer brandneuen Einbauküche sein. Glückwunsch an der Stelle! :-) ..  Und als eifriger Blogger, der immer händeringend nach interessanten Themen sucht, war das DIE Gelegenheit für einen Gastbeitrag. Hier also das badische Kaninchen von Petra Bock. 

Zutaten 
1 küchenfertiges Kaninchen von ca. 1,2 kg, vom Metzger in 4 – 6 Teile geschnitten
50 gr. Räucherspeck
1 mittelgroße Zwiebel
1 Knoblauch-Zehe
jeweils 1 TL getrockneter Thymian + Majoran
2 Lorbeerblätter
2 Gewürznelken
250 ml badischen Rotwein
200 ml Wildfond
2 reife Birnen
2 EL Preißelbirnen
1 EL Mehl
2 EL Butterschmalz
Salz + Pfeffer

Das Kaninchen abbrausen, trocken tupfen, salzen und pfeffern. Speck würfeln und Zwiebel würfeln, Knoblauchzehe in Scheiben schneiden. Butterschmalz in einem Topf erhitzen, die Kaninchenteile darin von allen Seiten anbraten. Speck, Zwiebeln und Knoblauch dazugeben und kurz mitschmoren lassen. Gewürze noch dazu, mit Mehl bestäuben, alles nochmal kurz anschwitzen lassen, dann mit Rotwein ablöschen. Wenn der Alkohol verdampft ist, wird noch der Wildfond beigegeben. Deckel drauf und bei niedriger Hitze 40 Minuten schmoren lassen. Birne schälen, halbieren, Kerngehäuse rausschneiden, mit Preißelbeeren füllen und 10 Minuten vor Ende der Garzeit noch mit in den Topf setzen. Am Ende Birnen und Fleischstücke herausnehmen, Soße nochmals pikant abschmecken. Dazu gibt’s bei Petra Bock frische Spätzle. Sie macht sie so wie Ex-Kollegin Sigi Gindele, nämlich mit Mineralwasser. Und lustigerweise begründet sie das auch wie Sigi: „.. damit sie a bissl fluffig sind!“

Samstag, 19. Oktober 2013

Parasol-Pilz

Riesenschirmpilze oder Parasol haben einen Durchmesser von 25 cm.
Vor zwei oder drei Jahren habe ich mal ein Blogpost mit der Überschrift "Gerhards Pilze-ABC" geschrieben. Vor allem zu dieser Jahreszeit wird nach Pilzen gegoogelt. Und da stehe ich in der Google-Suche offenbar immer recht weit oben. Deshalb gehört "Gerhards Pilze-ABC" von den Klicks her zu meinen Top 10 alles Posts. Mich zieht es an warmen, feuchten Herbsttagen aber auch in die Wälder des Siebengebirges. Denn "nach schmackhaften Pilzen steht mir der Sinn", wie einst Ullrich Roski selig sang. Heute stand mir ein Parasol-Pilz im Weg. Diese Sorte ist wegen ihrer Größe unverkennbar und vom Geschmack her von einem einzigartigen, nussigen Aroma. Man kann ihn in Stücke geschnitten kurz in Butter schmoren oder im Ganzen in Ei wenden, mit Semmelbrösel panieren und in der Pfanne ausbacken. So habe ich es heute gemacht. Dazu ein knackiger Endiviensalat. Lecker!

Sonntag, 8. September 2013

Zwetschentarte

Sieht nicht nur hübsch aus, sondern ist auch geschmacklich mal was ganz anderes!
In Nachbars Garten steht ein Zwetschenbaum. Hinter einer Gartenhütte. Der Nachbar kommt selbst gar nicht dran. Deshalb hat er hochoffiziell die Genehmigung erteilt, dass ich das, was dran hängt, auch ernten darf. ICH komme gut dran an das Obst, denn der Baum hängt besonders schwer und voll dieses Jahr. Und was machen damit? Powidl habe ich noch vom Vorjahr. Letztes Wochenende gabs schon Pflaumenkuchen vom Blech. Deshalb habe ich mich heute mal an etwas Neues gewagt: Zwetschentarte mit Mürbeteig. Und ich kann jetzt schon verraten: ein voller Erfolg!

Zutaten
250 gr. Mehl
125 gr. Butter in Flocken
75 gr. Zucker
1 Ei
50 gr. Aprikosenmarmelade
1 Pfund Zwetschen

Aus Mehl, Zucker, Butter und Ei einen Mürbeteig kneten und 30 Minuten ziehen lassen. Zwetschen entkernen, dabei ziehharmonika-förmig aufschneiden. Kuchenform (28 cm) einfetten. Teig zu einer Platte ausrollen und in die Kuchenform legen. Teigrand schon eindrücken in die Rillen der Form. Kreisförmig mit den Zwetschen belegen. In den Backofen bei 180 gr. Umluft für etwa 30 Minuten. Aprikosenmarmelade mit etwas Wasser in ein Töpfchen geben, aufkochen lassen, bis sich das Gelee auflöst, durch ein Sieb streichen. Nach 30 Minuten Backzeit, werden die Zwetschen damit bestrichen. Nochmal 15 Minuten in den Ofen. Vor dem Auslösen aus der Form unbedingt erkalten lassen.

Montag, 19. August 2013

Ajvar

Ajvar chmeckt zu allem, was vom Grill kommt.
Ab und an überkommt mich die Lust auf gegrilltes Fleisch und der Gang zum Ex-Jugoslawen. Da gibts dann Grillteller mit Ćevapčići, Leber, Schweine- und Rindersteaklets, Djuvec-Reis und .... Ajvar, diese rote, pikante Paste, die ich so nur vom Balkan kenne. Fehlt noch in meinem Blog. Also habe ich mich mal kundig gemacht, wie die hergestellt wird. In allen Rezepten kommen dieselben Zutaten rein. Immer wird die Paprika-Schote im Backofen gebacken, um die Haut abzuziehen. Kann ich gut verstehen, das mit der Haut. Ich mag die auch nicht in Tomaten-Sugo. Was mich wundert ist, dass in keinem Rezept eine Flotte Lotte zum Einsatz kommt. Weil damit ist der Aufwand mit dem Backofen eigentlich überflüssig. 

Ich habe die Ajvar folgendermaßen gemacht ..

1 kg rote Paprika-Schoten
100 gr. Aubergine
1 Knoblauchzehe
1 Möhre
2 Chili-Schoten
2 EL Olivenöl 
Salz, Pfeffer 

Die Zutaten reichen für ein 250 gr. Glas wie auf dem Foto. Paprikaschoten puzzen, entkernen und würfeln. Den Chili, das Auberginen-Stück, die Möhre und die Knoblauchzehe ebenfalls würfeln, letztere sehr fein. Das ganze Gemüse in einen Topf geben und im Olivenöl andünsten. Deckel drauf und so lange köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Durch die Flotte Lotte drehen. Wieder in den Topf zurück und ohne Deckel so lange einkochen, bis eine pastenartige Konsistenz erreicht ist. Jetzt noch salzen und pfeffern. Fertig. Schmeckt zu allem Gegrillten und hält im Kühlschrank zwei Wochen.

Freitag, 16. August 2013

Pizza backen bei den Schweizer Gottwalds

Mein Onkel Bernd ist schon ein pfiffiger Typ. In den 60er Jahren Musiker, dann in die Schweiz ausgewandert, geheiratet, als Schriftsetzer gearbeitet, inzwischen Filmproduzent, Fan vom Ami-Schlitten und Meerwasser-Aquarianer. In seinem Garten im Toggenburger Land steht außerdem ein wahres Schmuckstück: ein selbstgebauter Pizza-Backofen. Als ich jetzt für ein Wochenende zu Besuch war, wurde der in Betrieb genommen. Ein sehr aufwändiges Unterfangen einerseits, Eventkochen andererseits - wie die Bildergalerie belegt.


Zunächst wird der Pizzaofen mit Buchenholz befeuert. Insgesamt dauert diese Prozedur 2,5 Stunden. Nur so bekommt der Schamottstein am Boden die richtige Hitze. Dabei entsteht auch recht viel Glut, die mit einer Schaufel entfernt wird in den bereitstehenden Zinkeimer. Der Rest wird mit einem Schieber an die Seite geschoben. So entsteht der Platz für zwei Pizzas.
In der Zwischenzeit werden Tomatensugo und Pizzateig (portionsweise) vorbereitet. Ich habe mir immer zu viele Gedanken um das zu verwendende Mehl und die Rezeptur gemacht. Hier waren es Weißmehl Typ 405, Olivenöl, Wasser und Salz. Ganz simpel.

Das Geheimnis einer guten Pizza ist nämlich einfach nur die Temperatur, mit der sie gebacken wird. Bernd sagt, dass er mal 500 Grad in seinem Ofen gemessen hat. Ich glaube zwar nicht, dass der Schamottstein so heiß wird, aber 300 Grad hat er schon schätzungsweise. Das Bild zeigt die Pizza in der Küche und später, wenn sie aus dem Ofen kommt.
Vor der zweiten Runde wurde nochmal eine halbe Stunde gestocht. Das Ergebnis war auch wirklich besser. Die Pizza rechts war vielleicht drei Minuten drin. Schon nach wenigen Sekunden warf der Teig die charakteristischen Blasen. Zusammen mit dem Grillgeschmack ist das wirklich ein Erlebnis. Leider kosten fertige Bausätze für Pizzabacköfen so um die 1.500 Euro. Aber Bernd sagt, er kennt einen, der die gut und günstig baut: "Mich!" ... :-)))












Samstag, 3. August 2013

Pasta e fagiole

Sieht ein bisschen nach Gefängnisfraß aus, schmeckt aber gut!
"When the stars make you drool just-a like-a pasta fazool, that‘s amore" Wer kennt das Zitat aus einem Lied, komponiert 1952 und vorgetragen mit samtweicher Stimme von Dean Martin? Ich mag das Lied sehr gern. Mich amüsiert vor allem, wie sich Italo-Amerikaner Dean Martin abmüht mit einem italienischen Akzent und dann aber amore ausspricht wie ämouräi :-))... Was mich an dem Text auch "gedroolt" hat, sind die pasta fazool. Was das wohl ist, habe ich mich gefragt, ein bisschen gegoogelt und dabei auf Pasta e fagiole gestoßen. Also Nudeln mit Bohnen. Klingt fast ein bisschen nach Dschungel-Camp. Aber ich habe es mal versucht.

Zutaten für 4 Personen:
250 gr. Wachtelbohnen
1 Möhre
1 Zwiebel
1 Stange Staudensellerie
2 Knoblauch-Zehen
100 gr. durchwachsenen Bauchspeck
4 mittelgroße Tomaten
etwas Olivenöl
Salz, Pfeffer
300 gr. einer kleinen Nudelsorte

Die Wachtelbohnen gut abbrausen und mit genügend Wasser am Vorabend in einer Schüssel einweichen. Beim Speck die mageren Fleischteile und die fetten Speckteile trennen. Separat fein würfeln. Pfanne aufsetzen, Olivenöl reingeben und die mageren Speckwürfel anbraten. Bohnen dazu geben mit etwas Einweichwasser und leicht köcheln lassen. Möhre, Zwiebel, Sellerie und Knoblauch sehr fein würfeln. In einer zweiten Pfanne die fetten Speckwürfel auslassen und das Gemüse dazugeben und bei niedriger Hitze weichdünsten. Von den Bohnen die Hälfte aus der Pfanne nehmen und mit dem Stabmixer pürrieren, wieder zu den Bohnen geben, das andere Gemüse auch. Die Nudeln ein Salzwasser gar kochen. Nudeln und Gemüse in einer Schüssel mischen. Fertig. Sieht ein bisschen aus wie Gefängnisfraß aus, schmeckt aber gut und "droolt" .. : )

Samstag, 27. Juli 2013

Melonen-Limonade

Macht optisch was her und schmeckt erfrischend fruchtig.
Bei dem Wetter und über 30 Grad Lufttemperatur wundert es nicht, dass man hauptsächlich eins im Kopf hat: Wie kühle ich mich ab? Sprung in den Rhein? Oder ein erfrischendes Kaltgetränk. Vor ein paar Tagen ist mir das Rezept einer Kochbloggerin aufgefallen - Melonen-Limonade. Sieht lecker aus, schmeckt fruchtig und weckt die Lebensgeister. Die Frucht einer Wassermelone wird etappenweise pürriert und durch ein Sieb gegossen. Hinzu kommt der Saft von 5 Limetten und ein Schuss Ahornsirup zur geschmacklichen Abrundung. Wird serviert mit ein wenig zerstoßenem Eis.

Sonntag, 14. Juli 2013

Serbische Bohnensuppe

Chön charf mit Chili-Öl :-)
Serbische Bohnensuppe habe ich ewig nicht gemacht. Keine Ahnung, warum. Aber manchmal kommt die Inspiration einfach durch die Zutaten, die zufällig gerade im Kühlschrank liegen. Ich hatte Speck, einige luftgetrocknete Mettwürstchen, Tomatenmark und einen Bund Suppengrün mit einer Stange Lauch, zwei Möhren und einem Stück Sellerieknolle. Im Vorratsschrank fand ich außerdem noch eine Packung weiße Bohnen und eine Flasche mit feinem Chili-Öl. Knoblauch habe ich immer da. 

Die Bohnen habe ich zuerst gut gewaschen und dann einen halben Tag eingeweicht. So kann man das Einweichwasser später für die Suppe verwenden. Den gewürfelten Speck habe ich zusammen mit den in grobe Scheiben geschnittenen Mettwürstchen in dem Chili-Öl leicht angebraten. Dann kam der in Scheiben geschnittene Lauch dazu, dann die gewürfelten Möhren, der Sellerie und der Knoblauch. Nachdem das Gemüse leicht angeschwitzt war, kamen die Bohnen samt Einweichwasser dazu, außerdem zwei Esslöffel Tomatenmark und ein Esslöffel süßer Paprika. Mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt habe ich erst ganz zum Schluss. Ein halbe Stunde später kam diese sehr pikante Suppe auf den Tisch.

Ich habe eine Freundin aus Kroatien, die das Foto oben auf Facebook kommentiert hat. Auf meine Frage, ob es denn auch in der kroatischen Küche serbische Bohnensuppe gibt, meinte sie: "Klar, sie heißt aber einfach nur Bohnensuppe!"

Samstag, 25. Mai 2013

Hinterberger Haustorte

Sieben Schichten und dick Schokolade oben drauf!!
Als eingefleischter Facebooker verfolge ich auch stets die Post in Käptn's Dinner. Das ist eine offene Gruppe, in der sich viele Profi- und Hobby-Köche mit Fotos und Rezepten gegenseitig Appetit machen. Neulich ist mir ein Post aus Manus Küchengeflüster aufgefallen. Es handelt sich um ein ein traditionelles Tortenrezept aus der Gegend von Erding - die Hinterberger Haustorte. Das besondere daran: Böden aus Rührteig, viele Schichten, bedeckt mit einer leckeren Schokoladenschicht. Das sah so appetitlich aus, dass ich mir den Link gleich gesichert habe. Und heute war es dann soweit - ich habs auch probiert und kann nur sagen: Es lohnt sich!!

Zutaten
8 Eier (abwiegen)
die gleiche Menge Zucker (430 gr.)
2/3 Mehl (300 gr.)
2 TL Backpulver
3 Becher Sahne
2 EL Zucker
125 gr. feine Vollmilchschokolade
70 gr. Sahne

Die Eier in eine Schüssel geben, Zucker dazu. Mit dem Mixer glatt rühren, das Backpulver und löffelweise das Mehl dazu geben. Backofen auf 220 Grad vorheizen. Einzelne Teigplatten in einer Springform in jeweils 9 - 10 Minuten backen. Bei mir waren es 5 Platten. Auskühlen lassen. 3 Becher Sahne mit dem Zucker steif schlagen. Jetzt Schicht für Schicht den Kuchen bauen. Etwas Sahne übrig behalten für die Kuchenseite. Oben drauf kommt keine Sahne. Dafür wird jetzt die Schokolade mit 70 gr. Sahne bei sanfter Hitze geschmolzen. Etwas abkühlen lassen und auf den Kuchen geben. Ich finde, es sieht total lecker aus, wenn die Schokolade an der Seite runterläuft. 

Braucht zwar etwas Zeit, kann aber im Grunde gar nicht schief gehen, sieht klasse aus und schmeckt wirklich sehr sehr sehr sehr lecker!!!

Samstag, 27. April 2013

Frittata

Italienische Resteküche - lecker!!
Die erste Frittata meines Lebens habe ich bei einer Freundin in München gegessen, die mit einem Italiener verheiratet war. Auch eine berühmte Filmrolle bekam die Frittata - in der Hollywood-Kommödie Morning Glory, wo Hauptdarsteller Harrison Ford als mürrischer Frühstücksfernseh-Moderator für dieses italienische Schnellgericht wieder gute Laune bekam. Frittata ist ein ganz typisches Beispiel für das, was die italienische Küche so besonders macht: Resteverwertung! Da sind die Italiener einfach unschlagbar drin. In eine Frittata kommen Eier, Käse und einfach das rein, was der Kühlschrank so hergibt. Es schmeckt zum Frühstück, aber auch mit einem knackigen Salat als Abendessen. Hier gibts das Originalrezept von Harrison Ford. Und ich zeige ein Beispiel für 2 Personen.

Zutaten
4 Eier
100 cl Sahne
100 gr. Emmentaler
50 gr. Parmiggiano
1 reife Tomate
1 EL gehackte glatte Petersilie
Butter
Meersalz und Pfeffer aus der Mühle

Emmentaler fein würfeln, Parmiggiano reiben. Die Tomate halbieren, entkernen und grob Würfeln. Eier mit der Sahne kleppern, Käse und Petersilie dazu, salzen pfeffern, umrühren. Eine kleine Pfanne (mit Deckel) bei mittlerer Hitze aufsetzen und die Butter darin zum Schmelzen bringen. Die Ei-Sahne-Käse-Masse reingeben und die Tomatenstücke gleichmäßig verteilen. Deckel drauf und die Frittata in knapp 10 Minuten goldbraun braten. Durch den Käse bekommt die richtig Volumen. Muss nicht umgedreht werden. Mit dem Deckel stockt das von oben.

Samstag, 20. April 2013

Powidl-Kuchen

Powidl lebt von der eigenen Fruchtsüße.
Neulich habe ich ja mal einen Mürbeteig-Kuchen mit Apfelmus gemacht. Der war sehr lecker, vor allem, weil ich das Apfelmus recht lange eingekocht habe, damit es etwas fester ist. Und so kam mir der Gedanke, diesen Kuchen auch mal mit Powidl zu machen. Powidl, was ist das? Der Begriff kommt aus dem Tschechischen. Es handelt sich dabei um sehr stark eingekochte Zwetschen ohne Zuckerzusatz. Das Mus lebt sozusagen von der eigenen Fruchtsüße und ist am Ende sehr zähflüssig und sehr dunkel. In Bayern werden damit ja gerne mal die Germknödel gefüllt. Ich hatte noch zwei drei Gläser davon. Und eins davon habe ich dann für meinen neu kreierten Powidl-Kuchen verwendet.

Zutaten
250 gr. Mehl
125 gr. Butter
75 gr. Zucker
1 Ei
250 cl Powidl
Puderzucker

Mehl und Zucker mischen, das Ei dazu geben und die Butter in Flöckchen oben drauf legen. Daraus einen Teig kneten und 30 Minuten ruhen lassen. Eine Springform mit 28 cm Durchmesser einfetten, den Boden mit Teig auslegen und einen 3 cm hohen Rand formen. Das Glas Powidl gleichmäßig darauf verteilen. Zum Schluss den Kuchen mit einer dünnen Teigplatte abdecken. 45 Minuten in den Backofen bei 180 Grad. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Sonntag, 17. März 2013

Tiramisu

Nicht mit Löffelbiskuit :-)

Tiramisu ist das wohl bekannteste italienische Dessert. "Tira mi su" heißt auf deutsch "zieh mich hoch". Ich habe mal eine interessante Geschichte gehört, wie dieser Kuchen entstanden ist. Italienische Bauern haben ihren Lehnsherrn übers Ohr gehauen, indem sie jeden Tag nach dem Melken den Rahm von der Milch genommen und in eine Schüssel gegeben haben. Um das zu verbergen, kam eine Lage Teig drauf. Am nächsten Tag daselbe Spiel. So entstanden dann die Schichten.

Heutzutage fehlt Tiramisu auf keiner evangelischen Kirchenfeier. Und immer wird dabei Löffelbiskuit verarbeitet. Ich mach das so nicht, sondern backe eigens einen Biskuitboden, der dann in Scheiben geschnitten wird.

Zutaten für den Biskuitteig
6 Eier
150 gr. Mehl
150 gr. Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 TL Backpulver
6 EL heißes Wasser
1 Prise Salz

Eier trennen. Die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen. Zu den Eigelben 6 Esslöffel heißes Wasser, den Vanillezucker und den Zucker geben. Mit dem Mixer so lange schlagen, bis eine dickflüssige weißliche Masse entsteht. Nach und nach das Mehl dazu geben und untermischen. Ein Drittel des Eischnees auch dazu und unter mischen. Den Rest des Eischnees unterheben. Backform mit Backpapier auslegen und Teigmasse reingeben. Im Backofen bei 180 Grad 45 Minuten lang ausbacken. Im Backofen auskühlen lassen.

Zutaten für die Mascarpone-Creme
5 Eier
500 gr. Mascarpone
150 gr. Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Glas milden Grappa
1 Prise Salz

Außerdem
2 EL Kakao-Pulver
1 Tasse ungesüßten, starken Kaffee

Eier trennen. Die Eiweiße wieder mit einer Prise Salz steif schlagen. Eigelbe, Zucker, Vanillezucker und Grappa wie gehabt zur dickflüssigen Creme verarbeiten. Mascarpone dazu geben und unterrühren. Dann ein Drittel des Eischnees. Den restlichen Eischnee unterheben.

Den inzwischen erkalteten Biskuitteig quer in drei gleich dicke Scheiben schneiden. Die unterste Scheibe in die Form legen, darauf vorsichtig mit einem Küchenpinsel gleichmäßig etwas Kaffee streichen. Nicht so viel nehmen, dass der Boden durchweicht. Darauf ein Drittel der Mascarpone-Creme verteilen. Das wiederholen wir jetzt zwei mal. 2 Stunden in den Kühlschrank geben. Das Kakao-Pulver durch ein Siebchen über das Tiramisu geben. 

Dieses Dessert ist eine ziemlich mächtige Angelegenheit. Für alle Fälle - die Nummer des Notarztes ist 112! :-)

Sonntag, 10. März 2013

Schwarzwälder Kirschtorte

Schwarzwälder Kirschtorte schmeckt so gut, wie sie aussieht.
Jetzt bin ich ja schon seit einigen Monaten beruflich am Fuß des Südschwarzwaldes tätig. 5 km mit dem Auto, und ich bin über 1000 Meter über NN unterwegs. Am Schluchsee zum Beispiel. Also der Schwarzwald ist landschaftlich wirklich eine Wucht. Auch wenn sich noch keine Heimatgefühle eingestellt haben bisher, wird es jetzt doch mal Zeit für eines der kulinarischen Highlights aus der Region - die weltberühmte Schwarzwälder Kirschtorte.Wie so oft bei leckeren Torten, ist das mit einigem Aufwand verbunden. Weil es eine Sahnetorte ist, braucht sie eine gewisse statische Stabilität. Und für die sorgt man mit zwei Sorten Teig - Mürbeteig und Biskuitteig. Ich habe wunderbaren holländischen Kakao verarbeitet. Und statt einem Glas Sauerkirschen gabs Sauerkirsch-Grütze. Sehr lecker und genau die richtige Konsistenz. Und ich machs ohne Kirschwasser, weil ich einfach keinen Alkohol in Kuchen mag.

Zutaten für den Mürbeteig
150 gr. Mehl
75 gr. Margarine
50 gr. Zucker
25 gr. Kakao
1 Päckchen Vanillezucker
1 Eigelb

Zutaten für den Biskuit-Teig
150 gr. Mehl
150 gr. Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
25 gr. Kakao
2 TL Backpulver
6 Eier
6 TL heißes Wasser
1 Prise Salz

Für die Füllung und die Deko
800 ml Schlagsahne
3 Päckchen Vanillezucker
3 Päckchen Sahnesteif
1 Glas Sauerkirsch-Grütze
1 Päckchen Schokoflocken
12 kandierte Kirschen


Am Vortag: Für den Mürbeteig Mehl, Kakao, Zucker, Vanillezucker und Eigelb in eine Schüssel geben, oben drauf kommt in Flocken die Margerine. Geduldig mit dem Mixer zu einem homogenen Teig verarbeiten. Zu einer Kugel formen und im Kühlschrank ruhen lassen.

Für den Biskuit-Teig Eier trennen. Eiweiß mit einer Brise Salz steif schlagen. In einer zweiten Schüssel Eigelbe mit dem Wasser, dem Zucker und dem Vanillezucker so lange mit dem Mixer schlagen, bis eine helle, volumige Masse entsteht. In einer dritten Schüssel (viel Spül, ich weiß) Mehl, Kakao und Backpulver mischen. Zug und Zug mit dem Eigelb-Gemisch verrühren. Ein Viertel des Eischnees einrühren. Die restlichen Dreiviertel unterheben. Eine Springform von 28 cm einfetten, Biskuit-Teigmasse reingeben. Bei 180 Grad 50 Minuten ausbacken.

Den Mürbeteig auf einem Stück Backpapier zu einer Teigplatte mit 28 cm verarbeiten. Nach 20 Minuten auch in den Backofen und die restlichen 30 Minuten mitbacken.

Am nächsten Tag: Biskuit-Teig mit einem Brotmesser und reichlich Feinmotorik in drei Platten schneiden. Auf den Mürbeteig etwas von dem gelierten Saft der Sauerkirsch-Grütze geben und gleichmäßig verteilen. Die erste Mürbeteig-Platte drauf setzen. Das Glas Sauerkirsch-Grütze darauf verteilen. Einen Becher Sahne mit einem Päckchen Vanillezucker und einem Päckchen Sahnesteif mit dem Mixer schlagen, auf den Sauerkirschen verteilen. Nächste Teig-Platte drauf. 2. Becher Sahne schlagen, auf die Teig-Platte streichen. 3. Teig-Platte drauf. 3. Becher Sahne schlagen und den gestapelten Kuchen damit bestreichen. Die Schokoflocken darauf verteilen. Noch einen halben Becher Sahne schlagen und in eine Sahnetülle mit Sternaufsatz füllen, den Kuchen mit 12 Tupfen garnieren. Jeweils eine kandierte Kirsche draufsetzen. In der Mitte auch noch ein paar Sahnetupfen mit kandierter Kirsch setzen. 

Bis zum Servieren in einem Kühlschrank aufbewahren.

Sonntag, 3. März 2013

Apfelkuchen

Etwas flacher, als der Apfelkuchen mit Stücken
Gedeckter Apfelkuchen gehört mehr oder weniger zu meinem Standardrepertoir. Jetzt habe ich mal einen neuen Impuls bekommen, den statt mit Apfelstücken mit Kompott zu machen. Ist nicht so aufwendig zu machen. Ich verwende außer den Äpfeln auch eine Birne, weil das dem Ganzen eine besondere Note gibt.

Zutaten:
5 Äpfel, 1 Birne
3 EL Zucker
1 TL Zimt
250 gr. Mehl
125 gr. Margarine
75 gr. Zucker
1 Ei
Saft einer Zitrone
ca. 3 EL Puderzucker

Obst waschen und würfeln. Zusammen mit dem Zucker in einen Topf geben, Deckel drauf und bei niedriger Hitze weich kochen. Deckel wegnehmen und weiter einkochen, weil das Kompott eher steif sein soll. Das dauert insgesamt etwa eine Dreiviertelstunde. Durch die Flotte Lotte drehen und mit Zimt abschmecken. 

Mehl, Ei und Zucker in eine Schüssel geben. Die Margarine in Flöcken drauf verteilen. Mit etwas Geduld zu einem Teig rühren. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Eine Springform einfetten. Die Hälfte vom Teig mit dem Nudelholz ausrollen und als Kuchenboden in die Springform legen. Nicht ganz ein Viertel des Teigs zu Würsten rollen, den Rand der Springform damit auslegen und die Seiten daraus formen. Den Rest des Teigs auf leicht eingemehltes Packpapier und sehr flach ausrollen. Damit wird der Kuchendeckel gemacht. Backofen auf 185 Grad vorheizen und den Kuchen 45 Minuten ausbacken.

Zitronensaft in ein Schüsselchen geben. So viel Puderzucker einrühren, bis eine weiße, zähflüssige Masse entsteht. Die Zitronen-Puderzucker-Masse in einem Töpfchen erwärmen und dann den Kuchen damit bestreichen.

Samstag, 16. Februar 2013

Kartoffelsklüß mit Schweinebraten

Kartoffelklöße brauchen richtig Soße!

An Kartoffelklöße gebe ich mich recht selten ran, weil das als Beilage doch recht zeitaufwändig ist. Aber jetzt wurde ich ich doch mal wieder inspiriert durch ein Trash-Video, dass millionenfach geklickt wird auf youtube. Es geht dabei um Thüringer Klöße. Die rheinischen Kartoffelsklüß sind quasi identisch. Und ich mag sie auch sehr gern. Vor gut einem halben Jahrhundert (wir hatten ja nichts) war das ein Fleischersatz und kam mit gerösteten Zwiebeln auf den Teller. Jetzt ist es einfach eine schöne Beilage für Fleisch mit Soße, Schweine- oder Rinderbraten, Gulasch und und und. Ich habs heute mit einem geschmorten Schweinelachsbraten gemacht.

Zutaten für 4 Personen
1,5 kg Kartoffeln
2 Eier
150 gr. Mehl
Salz

Kartoffeln schälen. 1 kg davon in eine Schüssel mit Wasser geben. Den Rest in Salzwasser gar kochen. Die rohen Kartoffeln in eine Schüssel reiben, die mit einem festen Handtuch ausgelegt ist. Das Tuch zusammen drehen und die Flüssigkeit rausdrücken, bis die Kartoffelmasse einigermaßen trocken ist. Diese Flüssigkeit auffangen und 10 Minuten stehen lassen. Dann wegschütten und die Stärke zu der Kartoffelmasse geben. Die Salzkartoffeln ausdämpfen lassen und durch die Kartoffelpresse in die Schüssel zur rohen Kartoffelmasse drücken. Mehl, 2 Eier und etwas Salz dazu. Einen Topf aufsetzen und 2 Liter Salzwasser zum Sieden bringen. Mit bemehlten Händen etwa handbreite Nocken formen und in das siedende Wasser gleiten lassen. Jetzt müssen die Klöße 20 Minuten ziehen. Wenn die Klöße gar sind, steigen sie nach oben. Mit einem Schaumlöffel rausholen und gleich servieren.

Sollten Klöße übrig bleiben, kann man die gut am nächsten Tag in Scheiben geschnitten mit etwas Speck und Zwiebeln anbraten.


Sonntag, 13. Januar 2013

Tagliatelle con salmone e salsa di pomodoro

Pasta und Sugo kommt gemischt auf den Teller.
Das Rezept für frische Pasta mit Lachs-Sahne-Sauce hatte ich in diesem Blog mal beschrieben. Jetzt habe ich mal eine Variante ausprobiert mit Lachs in Tomaten-Sauce. Schmeckt auch sehr delikat.

Zutaten für die Sugo
1 Pfund möglichst aromatische Tomaten (z.B. Kirschtomaten)
1 Möhre
1 Stange Staudensellerie
1 mittelgroße Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Zweig Rosmarin
2 Zweige Thymian
2 TL Zucker
bestes Olivenöl
250 gr. Lachsfilet
Meersalz und Pfeffer aus der Mühle

Gemüse putzen, Tomaten waschen. Sellerie, Möhre, Zwiebel und Knoblauch würfeln, in einen Topf mit Olivenöl geben und 5 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten. Den Zucker beigeben und karamellisieren. Tomaten ebenfalls würfeln und zum Gemüse geben. Rosmarin und Thymian grob hacken und ins Gemüse einrühren. Deckel drauf und 45 Minuten gar köcheln lassen. Dann wird die Sugo durch die Flotte Lotte gedreht. Wieder in den Topf schütten und ggf. noch etwas einkochen lassen. Den Lachs in mundgerechte Stücke schneiden und in der Sugo gar ziehen lassen.
Für frische Pasta lass ich jedes Stück Fleisch stehen.

Zutaten für die Tagliatelle
250 gr. Hartweizengrieß und 250 gr. Mehl der Sorte 00

6 Eier

1 Prise Salz


Aus den Zutaten einen glatten Teig kneten. Eine halbe Stunde ruhen lassen. Dann noch mal kneten. Mit der Nudelmaschine oder dem Nudelholz zu dünnen Platten verarbeiten, leicht antrocknen lassen. Entweder mit der Nudelmaschine zu Tagliatelle schneiden oder die Teigplatten rollen und die Nudeln mit einem scharfen Messer schneiden. In Mehl wenden, damit sie nicht aneinander kleben. In sprudelndem Salzwasser brauchen die nur gut 2 Minuten.


Apropos Lachs ...

Regionales und saisonales Angebot bei ALDI Süd
Bei ALDI Süd, Filiale Unkel, gabs jetzt frischen Lachs aus Norwegen. Neu im Sortiment ist das aber nicht. Leider! Und merkwürdiger Weise gibt es darüber im Netzt gar keine Informationen.

Montag, 7. Januar 2013

Flammkuchen

Beim Belag sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Elsässer Flammkuchen habe ich vor vielen Jahren mal im Elsass gegessen. Dahinter steckt auch eine spektakuläre Geschichte, die ich aber NICHT erzähle ;-) … Wir waren da zu einer Weinverkostung bei einem Winzer. Und der zauberte zu seinen krachigen Weißweinen diese knusprigen Teigfladen mit den unterschiedlichsten Belägen – wie es sich gehört aus einem Backofen mit offenem Feuer und auf Holzbrettern serviert. Super lecker!!! Und selbstverständlich habe ich das dann auch selbst mal ausprobiert .. aber was für eine Enttäuschung. Ungenießbar, weil staubtrocken und steinhart. Jetzt habe ich mich nochmal inspirieren lassen von Kochfreundin Celi und einen zweiten Versuch gestartet mit veränderter Rezeptur.

Zutaten:
300 gr. Mehl Typ 405
150 ml Wasser
1 TL Meersalz
1/2 TL Backpulver
1 Becher Schmand
2 Zwiebeln
etwas Butterschmalz (oder Gänseschmalz)
100 gr. Schinkenspeck
eine gute Hand voll Ruccola
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Aus Mehl, Wasser, Backpulver und Salz einen glatten Teig kneten, 30 Minuten ruhen lassen. Zwiebeln in Ringe schneiden und bei geringer Hitze im Schmalz andünsten. Schinkenspeck in Streifen schneiden. Backofen auf Unter- und Oberhitze vorheizen, höchste Stufe. Teig dünn ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Grillrost legen. Mit dem Schmand bestreichen, Speck und Zwiebelringe gleichmäßig drauf verteilen, salzen und pfeffern. Jetzt in den Backofen damit und so zirka 12 Minuten ausbacken. Vor dem Servieren Ruccola grob hacken und drüber streuen. Dazu ein kalter Riesling, Edelzwicker, Gewürztraminer .. echt ein Gedicht!