Sonja steht eigentlich gar nicht auf Rote Bete. "Aber das Rote Bete Carpaccio mit Jakobsmuscheln ist eine leichte, schmackhafte Vorspeise. Und das ist die einzige Form, in der ich Rote Bete mag." Hier ihr Rezept:
Man benötigt: - gekochte Rote Bete (Tipp: Im Bioladen gibts gute bereits gekochte ohne Konservierungsstoffbeimischung - für denjenigen, der sie nicht selbst kochen möchten) - pro Portion 2 Jakobsmuscheln - Limette oder Zitrone - Salz und Pfeffer - Balsamico Essig - Feigensenf - Olivenöl - Prise Zucker - Parmesan - Rucola - Pinienkerne
Alles beginnt mit dem Erzeugen von hauchdünnen, fast durchsehbaren Rote Bete-Scheiben mit Hilfe eines Hobels. Pro Portion werden zwischen 8 - 10 Scheiben benötigt. Diese werden von außen nach innen kreisförmig auf einem großen Teller angerichtet. Anschließend sofort gesalzen und gepfeffert.
Als nächstes drapiert man in die Mitte einen Berg von Rucolablättern - ein Häufchen sozusagen. Bitte die Stielenden abschneiden.
Für die Marinade/Soße bitte etwas Balsamico Essig, Olivenöl, einen TL Feigensenf, eine Prise Zucker und nochmal Salz und Pfeffer vermengen und kräftig schütteln. Auf jedes Rote Bette-Scheiblein und auch über den Rucolaberg großzügig Marinade verteilen.
Mit dem gleichen Hobel kann man auch vom Parmesan dünne Scheiben abschaben. Bitte guten, alten Parmesan verwenden, denn der Parmesan ist einer der Hauptakteure auf dem Teller! Den Käse quer über den Teller streuen, ebenso einige Pinienkerne.
Eh voilá! Diese Vorspeise habe ich schon seeeehr vielen Personen serviert und sie war immer ein Volltreffer! Ich persönlich verabscheue ja Rote Beete, aber dieses Gericht ist lecker, lecker, lecker!
In der Bewertungscommunity golocal ist ja jetzt der bundesweite Currywurst-Test mit ProSieben XXL-Tester Jumbo Schreiner sehr erfolgreich gestartet. Jeden Tag rede ich über Currywurst. Und jeden Tag hab ich Hunger drauf. Aber jetzt sollen Taten folgen. Currywurst ist ja Fastfood. Entsprechend schnell geht auch die Zubereitung. Was brauchen wir dazu?
Pro Person 1 Kalbsbratwurst eine halbe Tasse Heinz Ketchup 2 Esslöffel Paprikapulver süß je nach Geschmack Chilipulver rotes Currypulver
Bratwürstchen mit einem scharfen Messer mehrmals anritzen, damit sie nicht platzen und auf dem Grill rundherum braun braten. Den Ketchup in einen kleinen Topf geben, mit einer Tasse Wasser etwas dünnflüssiger machen. Mit Paprika und Chilipulver abschmecken. Fertige Würstchen in mundgerechte Stücke schneiden, Ketchup drüber geben und mit rotem Currypulver bestreuen.
Wo gibt es Deutschlands beste Currywurst? Die lokale Bewertungs-Community golocal, Partner von Das Örtliche, will es genau wissen und startet die bundesweite Aktion „Deutschland sucht die Super-Wurst“. Jeder Currywurst-Fan kann ab heute bis zum 8. Oktober auf www.golocal.de seinen Lieblings-Imbiss bewerten und am Ende mit etwas Glück bei der Sieger-Party mitfeiern. Kompetent begleitet wird der Wettbewerb von ProSieben XXL-TesterJumbo Schreiner. Die Lifestyle Redaktion bei t-online.de, die lokale Suchmaschine suchen.de sowie der Bundesverband Schnellgastronomie und Imbissbetriebe e.V., Köln, (BVI) unterstützen die Aktion.
Und so funktioniert’s: Einfach auf www.golocal.de gehen, im Suchfeld links den Namen und rechts die Adresse des Lieblings-Imbiss‘ eingeben. Dann eine Bewertung schreiben. Die drei Imbiss-Betreiber, die am Ende die meisten und besten Bewertungen haben, bekommen Besuch von Jumbo Schreiner. Der XXL-Tester überzeugt sich persönlich vor Ort von der Qualität der Currywurst und wählt den Sieger aus. Marketing-Manager Gerhard Gottwald: „Wir sind sehr gespannt: Wird es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Currywurst-Hochburgen Berlin und Ruhrgebiet geben? Oder kommt Deutschlands beste Currywurst vielleicht aus einer ganz anderen Region?“
Der Clou bei der Sache: Für seine Bewerter gibt der Sieger eine Gratis-Currywurst mit Pommes und einem Getränk aus, solange der Vorrat reicht. Dafür müssen hungrige Currywurst-Bewerter lediglich einen Ausdruck der Bewertung für den Gewinner-Imbiss oder das Teilnahmekärtchen mitbringen, das in vielen Imbissbuden in Deutschland ausliegt.
Weitere Infos gibts bei golocal.de Kontakt: Bei mir!! .. : )
Käsekuchen gehörte bei meiner Mutter zum Standard-Repertoir. Wann immer mir der Geruch von geriebener Zitronenschale in die Nase steigt, muss ich an meine Mutter denken, wie sie in der Küche steht und Käsekuchen vorbereitet. Seit Kindheitstagen gehört Käsekuchen zu meinen Lieblingskuchen. Das gilt aber auch für meine Kinder. Besonders Sohn Nicolas steht sehr drauf. Und weil der jetzt eine Woche auf Klassenfahrt war, unterwegs mit dem Segelboot auf dem Ijsselmeer, gibt’s heute Käsekuchen.
Zutaten für den Mürbeteig: 250 Gramm Mehl 150 Gramm Zucker 70 Gramm kalte Butter 1 Ei 1 Prise Salz
Zuerst gebe ich den Schichtkäse in ein Haarsieb und lasse Flüssigkeit abtropfen. Dann bereite ich den Mürbeteig zu. Mehl, Zucker, eine Prise Salz und das Ei in eine Rührschüssel geben. Die Butter kommt in Flocken oben drauf. Daraus mit dem Mixer einen Teig rühren. Das dauert ein bisschen, bis sich die Butter verteilt. Also ein bisschen Geduld dabei. Den Teig zu einer Kugel formen und im Kühlschrank quellen lassen.
Als nächstes mache ich Vanillepudding, aber nur mit 400 ml Milch, weil der etwas fester sein soll. Puddingpulver mit zwei Esslöffeln Zucker vermischen, sechs Esslöffel von der Milch dazugeben und glatt rühren. Den Rest der Milch im Topf erhitzen, vom Herd nehmen und die Puddingmischung einrühren. Das muss jetzt kalt werden.
Die fünf Eier trennen. Die Eigelbe kommen in die Rührschüssel, das Eiweiß in eine zweite schmale Rührschüssel. Hier eine Prise Salz zugeben und zu einem festen Eischnee schlagen. Zu den Eigelben kommen 100 Gramm Zucker und das Päckchen Vanillezucker. Mit dem Mixer so lange rühren, bis die Ei-Zucker-Masse hell wird und an Volumen zunimmt. Jetzt kommt der abgetropfte Schichtkäse, der erkaltete Vanillepudding und die geriebene Zitronenschale dazu. Mit dem Mixer eine glatte Masse daraus rühren. Ein Drittel des Eischnees auch mit reinrühren. Die anderen zwei Drittel werden mit dem Schneebesen vorsichtig untergehoben.
Jetzt kommt der Kuchen in die Form. Eine Springform einfetten. Die Hälfte des Mürbeteigs reichlich einmehlen und auf der Arbeitsplatte flach ausrollen in eine kreisrunde Form. Das wird der Boden, den ich in die Springform lege. Aus den beiden weiteren Viertel des Mürbeteigs jeweils eine „Wurst“ rollen und daraus in der Springform den Rand formen. Jetzt mit der Käsemasse auffüllen. Backofen auf 200 Grad einstellen (nicht vorheizen!!) und den Kuchen in 45 Minuten ausbacken. Danach im Backofen bei offener Tür abkühlen lassen. Fertig .. : )
Übrigens gibt diese Art Käsekuchen auch in meiner Münchner Lieblingsbäckerei. Bei Platzers ist der Kuchen nur nochmal 3 Zentimeter höher. Ein Stück reicht um pappsatt zu werden .. : ))
Vor kurzem habe ich einen netten Abend in der Kochschule von Volker Mehl verbracht. In einem Gastbeitrag zu meinem Blog erklärt er in kompakter Form, worum es beim Ayurveda und der entsprechenden Kochphilosophie geht. Ich darf an der Stelle meinen ganz herzlichen Dank aussprechen!! Einige ayurvedisch/indische Kochrezepte folgen demnächst .. : )
Ayurveda, das 6000 Jahre alte Wissen vom Leben lehrt, dass jeder Mensch die Kraft hat, sich selbst zu heilen. So bietet es jedem die Freiheit und Möglichkeit, einen aktiven Beitrag zur Erhaltung der Gesundheit zu leisten. Basis für das Verständnis von Ayurveda ist die Lehre der 5 Elemente Feuer, Erde, Wasser, Luft und Äther. Alles, was auf dieser Welt existiert, besteht aus diesen Elementen. In vielen Redewendungen spiegelt sich dies übrigens wieder. Wer kennt nicht Aussprüche wie: „ Was ein Luftikus, Der hat ein feuriges Temperament oder Jemand hat nah am Wasser gebaut“.
Im Ayurveda sind eine gesunde Ernährung und ein geregelter, gesundheitsdienlicher Tagesablauf grundlegende Voraussetzungen zur Erhaltung der Gesundheit. Der wichtigste Punkt ist hierbei, dass die Ernährung konstitutionsgerecht erfolgen soll. Der westliche Ansatz von grundsätzlich gesunden und ungesunden Nahrungsmitteln, nach dem Motto „Salat und Müsli für alle“, findet im Ayurveda keine Anwendung. Hier betrachtet man immer die Einzelperson, und gesund ist im Ayurveda, was zur Konstitution passt und verdaut werden kann.
Neben einer Einteilung in sechs verschiedene Geschmacksrichtungen, beschreibt man die energetische Wirkung im Magen und den Geschmack nach der Verdauung. Durch diese einmalige Einteilung bietet die Ernährung hervorragende Möglichkeiten, um gezielt ein Ungleichgewicht im Organismus und der Psyche auszubalancieren.
Ayurvedisch kochen. Das klingt für mich sehr esotherisch und ein bisschen weit weg von den Realitäten des deutschen Küchenalltags entfernt. Von alleine wäre ich daher nicht auf die Idee gekommen, den Kochkurs von Volker Mehl für 79 Euro zu besuchen. Aber der freundlichen Einladung meiner Freundin Marie Theres bin ich dann gerne gefolgt und habe mich drauf eingelassen.
Ingesamt waren wir zu zehnt. Zunächst gabs eine vorbereitete Vorspeise, die uns die Philosopie des Ayurveda exemplarisch veranschaulichen sollte: Datteln mit Frischkäsefüllung, Ruccola und Beeren. Da waren tatsächlich sechs verschiedene Geschmacksempfindungen enthalten: süß, sauer, scharf, bitter, salzig und das sechste habe ich schon wieder vergessen. Wie sich der Mensch mit ayurvedischer Küche glücklich kocht, erklärte uns Volker Mehl dann in einem kleinen Vortrag. So richtig überzeugt hat mich das nicht, weil es nicht reicht, ab und zu mal indisch zu würzen. Da geht’s schon um eine grundsätzliche Umstellung der Koch- und Essgewohnheiten. Zu denen bin ich nicht bereit.
Im Kurs gings dann weiter mit dem praktischen Teil. Wir haben uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine bereitete überbackene Wirsingblätter mit Tomaten-Rosinen-Sauce zu. Die andere – in der ich dann war – Pakoras mit Basilikum-Apfel-Chutney – ayurvedische Reiberdatschi quasi. Und da mir meine Gruppe großzügig das Würzen überlassen hat, wurden die für meinen Geschmack sogar richtig lecker. Die ayurvedischen Krautwickel schmeckten – um es diplomatisch zu formulieren – „interessant“! Zum Nachtisch begab sich Ayurveda Koch Volker Mehl selbst an den Herd und zauberte der Runde „würzigen Chai mit zarten Kokosnudeln und Chili Früchten“.
Ich kann jetzt nicht sagen, dass mir der Kurs den Impuls für eine neue Wendung im Leben gegeben hat. Ich koche jetzt schon glükclich! Für mich ist beispielsweise der Gang über den Viktualienmarkt ein sinnliches Erlebnis. Weil da gibts sooo viele leckere Sachen mit einer tollen Qualität. Das ist für mich nämlich das wesentlichste Kriterium für Glücksmomente beim Kochen: wenns schmeckt, weil die Qualität der Zutaten stimmt.
Dazu sagt Volker Mehl: "Das ist auch Ayurveda, wenn man dem Respekt entgegen bringt, was man zu sich nimmt!"
Ich bin ja ein ausgesprochener Pilze-Fan. Schwammerl sagen die Bayern –übrigens auch zu Lamellenpilzen, die gar keinen Schwamm haben. Ich sammele sie selbst und habe dafür meine speziellen Stellen.
Und immer wieder muss ich diskutieren mit Skeptikern, die in der Regel aber einfach nur keine Ahnung haben und fabulösen Ammenmärchen aufsitzen. Dazu gehört, dass jeder essbaren Sorte ein giftiger Pilz zum Verwechseln ähnlich sieht und damit das Pilzesammeln zu einem tödlichen Risiko macht. Das ist einfach Quatsch! Und wirklich tödlich sind nur ganz wenige Sorten. Zum Beispiel die berühmten Knollenblätterpilze. Der weiße Knollenblätterpilz sieht im jungen Stadium, als wenn er rund und geschlossen aus dem Boden kommt, wie ein Wiesenchampignon aus. Der Champignon hat aber rosa Lamellen, der Knollenblätterpilz weiße. Das kann ja nicht so schwer sein, darauf zu achten. Neben den Lamellenpilzen wie Wiesenchampignon, Parasolpilz oder Riesenschirmpilz oder Pfifferling gehören aber auch alle Schwammpilze zu meinem „Beuteschema“.
Es gibt überhaupt keinen Schwammpilz, der so giftig ist, dass man daran stirbt. Nichtmal der Satansröhrling, der auch wirklich sehr gefährlich aussieht. Der macht nur heftige Bauchschmerzen. Sehr gefährlich sieht auch einer meiner Lieblingspilze aus. Und er heißt auch sehr gefährlich: flockenstieliger Hexenröhrling … huhuhuuuu …! Schmeckt aber noch besser als mein zweiter Lieblingspilz – der Steinpilz. Der sieht eigentlich unverwechselbar aus. Allenfalls der Gallenröhrling sieht ihm etwas ähnlich, schmeckt aber ziemlich bitter und ist deshalb ungenießbar.
So! Hab ich euch jetzt alle verwirrt? Gut so! Dann geht auch keiner zu meinem speziellen Stellen!!!!