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Sonntag, 3. Mai 2015

Cesars Salad

Macht richtig satt und schmeckt - Cesars Salad
Ich habe ja eine Vorliebe für Salate, die satt machen. Und der Cesars Salad fehlte noch in meiner Sammlung. Also habe ich mich mal mit diesem berühmten Salat aus der amerikanischen Küche beschäftigt. Die Geschichte zur Entstehung ist  schon originell. Wer hats erfunden? Kein Schweizer, sondern ein Italo-Amerikaner namens Cesare Cardini. Der hatte in den 20er und 30er Jahren ein Restaurant im mexikanischen Tijuana - direkt an der Grenze zur USA - und ein beliebter Treffpunkt vieler Hollywood-Stars. An einem amerikanischen Feiertag muss es einen regelrechten Run gegeben haben, so dass dem Koch die Zutaten ausgingen. Salat, Käse und Brot hatte Cesare noch genug. Also kreierte er das Rezept für den Salat aus der Not heraus.

Zutaten für 4 Personen
2 Romanasalate
2 Hähnchenbrüste
4 Tomaten, Sorte Tasty Tom
1 Eigelb
2 EL Zitronensaft
4 Sardellenfilets
2 TL Dijon-Senf
ein paar Spritzer Worcester-Sauce
150 ml Olivenöl
Salz, Pfeffer
4 EL geraspelter Parmiggiano
1 Knoblauchzehe
1 Zweig Rosmarin
3 Scheiben Toastbrot

Salate putzen, waschen und in Streifen schneiden. Eigelb, Zitronensaft, Sardellenfilets, Senf und Worcester-Sauce in einen hohen Becher geben, salzen und pfeffern. Mit dem Stabmixer pürrieren, das Öl nach und nach dazu geben, bis eine cremige Emulsion entsteht. Hähnchenbrüste waschen, salzen und pfeffern und in einer Pfanne in Olivenöl kross gar braten. Das Toastbrot entrinden, in Würfel schneiden. Rosmarin grob hacken. Alles mit einem guten Schuss Öl und der gehackten Knoblauchzehe in eine Pfanne geben und knackig braun rösten. Salat mit der Emulsion mischen, auf Tellern anrichten, mit den halbierten Tomaten, den in Streifen geschnitten Hähnchenbrüstchen, den Croutons garnieren und dem geraspelten Parmiggiano bestreuen.

Sonntag, 2. Februar 2014

Tomatensuppe

Sehr einfach herzustellen und mit Dosentomaten super lecker!
Gestern gabs Tomatensuppe. Als Vorspeise für Flammkuchen, die zwar sehr lecker sind, aber eben auch hauchdünn und deshalb was für den hohlen Zahn. Tomatensuppe mache ich seltsamerweise eher selten. Und wenn ich sie im Restaurant bestelle, schmeckt sie, als wäre sie aus gekauftem Tomatenpürree gemacht, Salz, Pfeffer rein, Sahnehübchen drauf, fertig ist die Laube. Neulich habe ich eine gemacht aus Tasty Tom. Das ist eine Tomatensorte aus Holland, nur wenig größer als Kirschtomaten, die auf Geschmack gezüchtet ist. War in Ordnung. Weil ich gestern nicht so viel Zeit hatte, habe ich zur Dosentomaten gegriffen. Eine gute Entscheidung. Dosentomaten sind einfach wunderbar vom Aroma her. Und so geht meine Tomatensuppe:

Zutaten für die Suppe
2 Dosen geschälte ganze Tomaten
eine große Möhre
1 halbe Stange Lauch
1 Stange Staudensellerie
1 Knoblauch-Zehe
1 EL Olivenöl
1 TL Zucker
Salz, Pfeffer

Gemüse putzen und grob würfeln. Öl im Topf erhitzen und Gemüse darin anschmoren, bis es etwas Farbe bekommt. Mit dem Zucker karamelisieren. Tomaten aus der Dose dazu geben. Eine gute halbe Stunde weich kochen. Durch die Flotte Lotte drehen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ich gebe da gerne noch Croutons drauf. Dazu von 3 Scheiben Toastbrot die Kurste wegschneiden, das weiße Innere in 1 cm große Würfel schneiden. 3 EL Olivenöl auf mittlere Hitze bringen. Eine in Scheiben geschnittene Knoblauchzehe darin anbräunen und dann entfernen. Die Brotwürfel in die Pfanne geben und ständig umrühren, bis das Olivenöl aufgesogen ist und die Würfel bräunen. Fertig.


Montag, 28. Mai 2012

Kartoffel-Lauch-Suppe mit Croutons

Geht auch gut als Mitternachtssüppchen.

Kaum ein Wochenende vergeht bei mir ohne einen Eintopf. Das war auch schon in meinem Elternhaus so und bei meinen Großeltern auch. Samstags gabs eine Gemüsesuppe. Zu den Klassikern gehören grüne, braune, weiße, bunte oder serbische Bohnensuppe, Linsensuppe, Gerstensuppe oder wie meine Oma immer sagte: "Quer dursch de Gaade!", also alles, was der Gemüsegarten saisonal gerade hergibt.

Ab und zu weiche ich ein bisschen davon ab und lass mich inspirieren für Neues. Meine Kartoffel-Lauch-Suppe wäre ohne Möhre, mit Milch und kalt gegessen eine Crème Vichyssoise. Die soll aber eine puddingartige Konsistenz haben. Nicht unbedingt nach meinem Geschmack. Bei mir wirds mit fast denselben Zutaten eine eigene Variante.

Zutaten für die Suppe:
1 Liter Fleischbrühe
1 Stange Lauch
1 Frühlingszwiebel
1/2 Sellerie-Knolle
1 Möhre
4 mittelgroße Kartoffeln
1/2 Becher süße Sahne
1 EL Speiseöl

Lauch, Sellerie, Frühlingszwiebel und Möhre putzen. Das Gemüse würfeln, von der Frühlingszwiebel die Schlotten abschneiden und zur Seite legen. Speiseöl in einem flachen Topf erhitzen und die Gemüselwürfel darin andünsten. Kartoffeln schälen, ebenfalls würfeln und zu dem Gemüse in den Topf geben. Fleischbrühe angießen und das ganze eine gute halbe Stunde auf niedriger Flamme köcheln lassen. Wenn das Gemüse weich gekocht ist, die Suppe mit dem Stabmixer pürrieren. Die Sahne dazu geben und noch mal kurz aufkochen lassen.

Außerdem habe ich noch Croutons dazu gemacht. Und die gehen so: Von 4 Scheiben Weißbrot den braunen Rand abschneiden. Die Weißbrotscheiben in 1 cm große Würfel schneiden. Eine Pfanne mit einer Knoblauchzehe einreiben. 50 gr. Butter darin auslassen, Brotwürfel dazu geben. Sobald das Brot die Butter das Brot aufgesogen hat, beginnen die Würfel zu bräunen. Mit dem Pfannenwender immer wieder mal umrühren, bis die Brotwürfel die richtige Farbe haben und schön knusprig sind.

Für die Deko die Zwiebelschlotten in feine Streifen schneiden. Suppe mit den Schlottenstreifen und Croutons garnieren. Fertig .. :)