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Sonntag, 2. Februar 2014

Tomatensuppe

Sehr einfach herzustellen und mit Dosentomaten super lecker!
Gestern gabs Tomatensuppe. Als Vorspeise für Flammkuchen, die zwar sehr lecker sind, aber eben auch hauchdünn und deshalb was für den hohlen Zahn. Tomatensuppe mache ich seltsamerweise eher selten. Und wenn ich sie im Restaurant bestelle, schmeckt sie, als wäre sie aus gekauftem Tomatenpürree gemacht, Salz, Pfeffer rein, Sahnehübchen drauf, fertig ist die Laube. Neulich habe ich eine gemacht aus Tasty Tom. Das ist eine Tomatensorte aus Holland, nur wenig größer als Kirschtomaten, die auf Geschmack gezüchtet ist. War in Ordnung. Weil ich gestern nicht so viel Zeit hatte, habe ich zur Dosentomaten gegriffen. Eine gute Entscheidung. Dosentomaten sind einfach wunderbar vom Aroma her. Und so geht meine Tomatensuppe:

Zutaten für die Suppe
2 Dosen geschälte ganze Tomaten
eine große Möhre
1 halbe Stange Lauch
1 Stange Staudensellerie
1 Knoblauch-Zehe
1 EL Olivenöl
1 TL Zucker
Salz, Pfeffer

Gemüse putzen und grob würfeln. Öl im Topf erhitzen und Gemüse darin anschmoren, bis es etwas Farbe bekommt. Mit dem Zucker karamelisieren. Tomaten aus der Dose dazu geben. Eine gute halbe Stunde weich kochen. Durch die Flotte Lotte drehen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ich gebe da gerne noch Croutons drauf. Dazu von 3 Scheiben Toastbrot die Kurste wegschneiden, das weiße Innere in 1 cm große Würfel schneiden. 3 EL Olivenöl auf mittlere Hitze bringen. Eine in Scheiben geschnittene Knoblauchzehe darin anbräunen und dann entfernen. Die Brotwürfel in die Pfanne geben und ständig umrühren, bis das Olivenöl aufgesogen ist und die Würfel bräunen. Fertig.


Samstag, 14. August 2010

Salsa


Garantiert OHNE Glutamat :-)
Salsa ist eine Musik und ein Tanz, der Mitte der 60er Jahre in Latino-Clubs von New York erfunden wurde. Man könnte Salsa auch als Latino-Jazz bezeichnen. In München können das Hobby-Tänzer beispielsweise hier lernen.

Salsa ist aber auch in besonders scharfer Dipp, der in jedem besser sortierten Supermarkt erhältlich ist. Was mich davon abhält sowas zu konsumieren, ist das Glutamat, was die Hersteller da immer beimengen. Glutamat gibt so einen pelzigen Geschmack auf der Zunge. Mag ich nicht. Also ... mach ich mir die Salsa einfach selbst. Wesentlichster Bestandteil der selbstgemachten Salsa sind die Chili-Schoten, die man verwendet. Die schärfsten der Welt heißen Habanero. Die Schärfe wird durch den Stoff Capcaicin hervorgerufen und ist chemikalisch messbar. Ich finde den Geschmack von Habanero-Chilis aber auch besonders gut. Und ZU scharf kann eine Salsa gar nicht sein. Habanero-Chilis sind übrigens auf dem Viktualienmarkt erhältlich.

Zutaten:

3 - 5 Chili-Schoten

3 rote Paprikaschoten
1 kg Kirschtomaten

1 Stange Staudensellerie
5 Knoblauchzehen

2 große Zwiebeln
2 EL süßes Paprikapulver

1 TL Kreuzkümmel

1 EL schwarze Pfefferkörner
 
Meersalz
Olivenöl


Gemüse putzen und würfeln. Es empfiehlt sich, nach der Zubereitung der Chili-Schoten die Finger gut zu waschen. Wer sich in die Augen langt oder sonst wohin, wird spätestens dann wissen, warum das gut ist!! Olivenöl in einem Topf erhitzen. Das Gemüse darin leicht andünsten -
bis auf die Tomaten. Die kommen nach 5 Minuten mit den Pfefferkörnern dazu. Mit dem Paprika-Pulver und dem Kreuzkümmel würzen und salzen. Das Ganze eine gute halbe Stunde köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Alles durch die Flotte Lotte drehen und nochmal bei ganz kleiner Flamme reduzieren, bis eine sämige Paste entsteht.

Salsa schmeckt zu gegrillten Fleisch, aber auch zu Nachos oder ganz normalen Chips.