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Samstag, 25. Mai 2013

Hinterberger Haustorte

Sieben Schichten und dick Schokolade oben drauf!!
Als eingefleischter Facebooker verfolge ich auch stets die Post in Käptn's Dinner. Das ist eine offene Gruppe, in der sich viele Profi- und Hobby-Köche mit Fotos und Rezepten gegenseitig Appetit machen. Neulich ist mir ein Post aus Manus Küchengeflüster aufgefallen. Es handelt sich um ein ein traditionelles Tortenrezept aus der Gegend von Erding - die Hinterberger Haustorte. Das besondere daran: Böden aus Rührteig, viele Schichten, bedeckt mit einer leckeren Schokoladenschicht. Das sah so appetitlich aus, dass ich mir den Link gleich gesichert habe. Und heute war es dann soweit - ich habs auch probiert und kann nur sagen: Es lohnt sich!!

Zutaten
8 Eier (abwiegen)
die gleiche Menge Zucker (430 gr.)
2/3 Mehl (300 gr.)
2 TL Backpulver
3 Becher Sahne
2 EL Zucker
125 gr. feine Vollmilchschokolade
70 gr. Sahne

Die Eier in eine Schüssel geben, Zucker dazu. Mit dem Mixer glatt rühren, das Backpulver und löffelweise das Mehl dazu geben. Backofen auf 220 Grad vorheizen. Einzelne Teigplatten in einer Springform in jeweils 9 - 10 Minuten backen. Bei mir waren es 5 Platten. Auskühlen lassen. 3 Becher Sahne mit dem Zucker steif schlagen. Jetzt Schicht für Schicht den Kuchen bauen. Etwas Sahne übrig behalten für die Kuchenseite. Oben drauf kommt keine Sahne. Dafür wird jetzt die Schokolade mit 70 gr. Sahne bei sanfter Hitze geschmolzen. Etwas abkühlen lassen und auf den Kuchen geben. Ich finde, es sieht total lecker aus, wenn die Schokolade an der Seite runterläuft. 

Braucht zwar etwas Zeit, kann aber im Grunde gar nicht schief gehen, sieht klasse aus und schmeckt wirklich sehr sehr sehr sehr lecker!!!

Montag, 28. Mai 2012

Kartoffel-Lauch-Suppe mit Croutons

Geht auch gut als Mitternachtssüppchen.

Kaum ein Wochenende vergeht bei mir ohne einen Eintopf. Das war auch schon in meinem Elternhaus so und bei meinen Großeltern auch. Samstags gabs eine Gemüsesuppe. Zu den Klassikern gehören grüne, braune, weiße, bunte oder serbische Bohnensuppe, Linsensuppe, Gerstensuppe oder wie meine Oma immer sagte: "Quer dursch de Gaade!", also alles, was der Gemüsegarten saisonal gerade hergibt.

Ab und zu weiche ich ein bisschen davon ab und lass mich inspirieren für Neues. Meine Kartoffel-Lauch-Suppe wäre ohne Möhre, mit Milch und kalt gegessen eine Crème Vichyssoise. Die soll aber eine puddingartige Konsistenz haben. Nicht unbedingt nach meinem Geschmack. Bei mir wirds mit fast denselben Zutaten eine eigene Variante.

Zutaten für die Suppe:
1 Liter Fleischbrühe
1 Stange Lauch
1 Frühlingszwiebel
1/2 Sellerie-Knolle
1 Möhre
4 mittelgroße Kartoffeln
1/2 Becher süße Sahne
1 EL Speiseöl

Lauch, Sellerie, Frühlingszwiebel und Möhre putzen. Das Gemüse würfeln, von der Frühlingszwiebel die Schlotten abschneiden und zur Seite legen. Speiseöl in einem flachen Topf erhitzen und die Gemüselwürfel darin andünsten. Kartoffeln schälen, ebenfalls würfeln und zu dem Gemüse in den Topf geben. Fleischbrühe angießen und das ganze eine gute halbe Stunde auf niedriger Flamme köcheln lassen. Wenn das Gemüse weich gekocht ist, die Suppe mit dem Stabmixer pürrieren. Die Sahne dazu geben und noch mal kurz aufkochen lassen.

Außerdem habe ich noch Croutons dazu gemacht. Und die gehen so: Von 4 Scheiben Weißbrot den braunen Rand abschneiden. Die Weißbrotscheiben in 1 cm große Würfel schneiden. Eine Pfanne mit einer Knoblauchzehe einreiben. 50 gr. Butter darin auslassen, Brotwürfel dazu geben. Sobald das Brot die Butter das Brot aufgesogen hat, beginnen die Würfel zu bräunen. Mit dem Pfannenwender immer wieder mal umrühren, bis die Brotwürfel die richtige Farbe haben und schön knusprig sind.

Für die Deko die Zwiebelschlotten in feine Streifen schneiden. Suppe mit den Schlottenstreifen und Croutons garnieren. Fertig .. :)