Translate

Posts mit dem Label scharf werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label scharf werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 14. Juli 2013

Serbische Bohnensuppe

Chön charf mit Chili-Öl :-)
Serbische Bohnensuppe habe ich ewig nicht gemacht. Keine Ahnung, warum. Aber manchmal kommt die Inspiration einfach durch die Zutaten, die zufällig gerade im Kühlschrank liegen. Ich hatte Speck, einige luftgetrocknete Mettwürstchen, Tomatenmark und einen Bund Suppengrün mit einer Stange Lauch, zwei Möhren und einem Stück Sellerieknolle. Im Vorratsschrank fand ich außerdem noch eine Packung weiße Bohnen und eine Flasche mit feinem Chili-Öl. Knoblauch habe ich immer da. 

Die Bohnen habe ich zuerst gut gewaschen und dann einen halben Tag eingeweicht. So kann man das Einweichwasser später für die Suppe verwenden. Den gewürfelten Speck habe ich zusammen mit den in grobe Scheiben geschnittenen Mettwürstchen in dem Chili-Öl leicht angebraten. Dann kam der in Scheiben geschnittene Lauch dazu, dann die gewürfelten Möhren, der Sellerie und der Knoblauch. Nachdem das Gemüse leicht angeschwitzt war, kamen die Bohnen samt Einweichwasser dazu, außerdem zwei Esslöffel Tomatenmark und ein Esslöffel süßer Paprika. Mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt habe ich erst ganz zum Schluss. Ein halbe Stunde später kam diese sehr pikante Suppe auf den Tisch.

Ich habe eine Freundin aus Kroatien, die das Foto oben auf Facebook kommentiert hat. Auf meine Frage, ob es denn auch in der kroatischen Küche serbische Bohnensuppe gibt, meinte sie: "Klar, sie heißt aber einfach nur Bohnensuppe!"

Sonntag, 6. Mai 2012

Gulyás és Csipetke

Ziemlich scharfe Angelegenheit mit einer Habanero-Schote
In letzter Zeit wurde ich häufiger mal kritisiert, mein Gulasch mit Paprika, Tomaten und Zwiebeln wäre einfach zu "gemüsig". Also habe ich mich mal auf die Suche gemacht im Web nach neuer Inspiration und bin dabei auf eine ganz interessante Nudelsorte gestoßen, die ich so noch nicht kannte: Csipetke. Das sind gezupften Nockerl aus frischem Nudelteig. Und das wird in Ungarn offenbar klassich als Beilage zum Gulyás oder Pörkölt gereicht. Es ist zwar ein wenig aufwändig, schmeckt aber erwartungsgemäß lecker.

Zutaten fürs Gulasch:
1 Kg Rindfleisch aus der Oberschale
2 Gemüsezwiebeln
2 - 3 Knoblauchzehen
4 Tomaten
1 Habanero Chili Schote
1 EL Kümmel
2 EL Paprika edelsüß
3 EL gehackter frischer Majoran
1 l Fleischbrühe
Salz, Pfeffer
50 gr. Butterschmalz

Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Butterschmalz in einem gusseisernen Topf erhitzen und das Fleisch portionsweise von allen Seiten anbraten. Nur so ist gewährleistet, dass das Fleisch nicht saftet, weil das Fett zu kalt wird. Ich mache das mithilfe einer weiteren Pfanne. Zwiebeln grob und Knoblauch fein würfeln, zum Fleisch geben und ebenfalls anbraten. Tomaten kreuzweise einschneiden, mit kochendem Wasser überbrühen, häuten, entkernen und gewürfelt ebenfalls zu Fleisch. Chili-Schote halbieren, entkernen, fein würfeln und ab damit in den Topf. Danach die Hände GUT waschen, sonst kann es unangenehm werden. Fleischbrühe angießen, mit Kümmel, Paprika, Salz und Pfeffer würzen. Das Gulasch gut eine Stunde köcheln lassen, bis das Fleisch schön mürbe ist. Zum Schluss den gehackten Majoran unterrühren.

Csipetke gibts so garantiert nicht zu kaufen.

Zutaten für die Csipetke:
125 gr. Hartweizengrieß
125 gr. Weizenmehl
3 Eier
Salz
etwas Butter

Aus den Zutaten einen Teig kneten und eine halbe Stunde ruhen lassen. Dann nochmals kurz durchkneten und mit dem Nudelholz 2mm dick ausrollen. Ein großes Holzbrett leicht einmehlen und den Teig in etwa 1cm große Fetzen reißen. Dauert bei der Menge etwa eine halbe Stunde. Wasser aufsetzen, wenn es kocht salzen und die Csipetke reingeben. Kurz aufkochen lassen. Wenn sie oben schwimmen, sind sie gut. Csipetke abschütten und in eine gebutterte Schüssel geben.