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Montag, 2. April 2018

Grünes Thai-Curry

Als ich noch in München gearbeitet habe, stand grünes Thai-Curry quasi alle zwei Wochen in der Mittagspause auf dem Speiseplan. Das Thai Basilikum im Westend machte das nämlich ganz ausgezeichnet. Inzwischen hat das Restaurant leider dicht gemacht.

Lange Zeit habe ich mich ums selbst Kochen rumgedrückt, weil die asiatische Küche bei nicht so im Fokus steht. Aber angefixt durch ein Abendessen in der Nachbarschaft mit einem sehr ordentlichen Thai-Curry bin ich jetzt mal auf die Suche nach den dafür erforderlichen Zutaten gegangen - und fündig geworden (fast). Oben drauf gabs bei mir Kikok-Maishähnchen-Brust. Man kann aber hier auch sicher variieren - mit Garnelen beispielsweise.

Thai-Curry- schmeckt nach Urlaub und ist einfach in der Zubereitung.


Zutaten für 4 Personen
3 Hähnchenbrust-Filets (oder etwas anderes)
1 Dose Kokosmilch (500 ml)
3 Esslöffel grüne Thai-Curry-Paste (ergibt eine mittlere Schärfe)
2 Esslöffel Fischsauce
1 kleines Stück Ingwer
2 Chilischoten
4 Thai-Basilikum-Blätter
4 Stangen Zitronengras
1 Glas Bambus-Sprossen
1 kleiner Brokkoli
1/2 Päckchen Zuckerschoten
1 Möhre
1 rote Paprika
1 Möhre
1 Frühlingszwiebel
4 Tassen Jasmin-Reis
Salz, Pfeffer

Alles habe ich nicht verwendet - aber so in etwa wirds gemacht. Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden. Vom Zitronengras die äußeren Blätter entfernen und feine Ringe schneiden. Ebenso die Chilischoten. In einem Wok oder einer beschichteten Pfanne mit hohem Rand die Curry-Paste etwas anschwitzen. Die Hälfte der Kokosmilch angießen und aufkochen lassen. Ingwer rein reiben. Gemüse dazu geben und den Rest der Kokosmilch. Alles in zehn Minuten bei kleiner Hitze gar köcheln. Genauso lange braucht der Reis. Und in der Zeit brate ich auch die Hähnchenfilets separat schön goldbraun. Man kann das Fleisch auch in Streifen schneiden und in der Kokosmilch mit gar dünsten. Gebraten schmeckts mir aber besser. Und so gab es das auch immer beim Thai Basilikum im Münchner Westend.



Samstag, 26. Oktober 2013

Rotes Thai-Curry-Kürbissüppchen

Die Thai-Variante der Kürbissuppe hat zu meiner Überraschung doch etwas Einzigartiges.
Durch meine Kochbloggerei habe ich ja viel Kontakt mit anderen Kochfreunden. Und gerade zu dieser Jahreszeit rückt in den befreundeten Blogs der Kürbis in den Mittelpunkt. Ich bin da bisher immer sehr skeptisch gewesen. Ich halte Kürbisse für ein Billiggemüse mit relativ wenig Eigengeschmack. Deshalb habe ich auch immer nur anderen dabei zugeschaut, wie sie Kürbissuppe kochen oder genüsslich essen. Aber durch die verstärkten Impulse der letzten Tage habe ich mir auch mal Gedanken gemacht, wie ich mich dem Thema Kürbissuppe nähern könnte. Das Ergebnis zeige ich hier.

Zutaten
1 Hokkaido-Kürbis, Fruchtfleisch netto 500 gr.
2 mittelgroße Kartoffeln
1 Karotte
1 Stange Lauch
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 großes Stück Ingwer
1 TL roter Curry
1 Chilli-Schote
400 ml Kokos-Milch
500 ml Wasser
2 EL Butter
etwas gehacktes Korianderkraut
Salz, Pfeffer

Kürbis halbieren, die Kerne herausnehmen und in einem Pfännchen rösten. Das Wasser dazu geben und eine Weile köcheln lassen. Ingwer schälen und fein würfeln, ebenso die Karotte, die Zwiebel und die Knoblauchzehe. Topf aufsetzen, Butter schmelzen, bei mittlerer Hitze, Ingwer, Karotte, Zwiebel und Knoblauch darin anschwitzen. Lauch putzen, in Ringe schneiden und im Topf mitschmoren. Kürbis-Fruchtfleisch grob würfeln. Kartoffeln schälen, ebenfalls würfeln. Chilli-Schote entkernen, in Streifen schneiden. Alles zum Schmorgemüse geben. Mit der Kokosmilch und der gesiebten Kürbiskern-Brühe auffüllen, den Curry unterrühren. 30 Minuten köcheln lassen. Wenn das Gemüse weich ist, im Topf mit dem Pürrierstab zu einer homogenen Masse verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In Teller füllen und mit Koriander dekorieren.

Kann man essen :-)