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Dienstag, 3. Juli 2012

Mayonnaise

Schmeckt so gut wie selbst gemacht!
In vielen Rezepten verwende ich selbst gemachte Mayonnaise - beim Nudel- oder Kartoffelsalat, beim Fleisch- und Geflügelsalat Hawaii, mit Knoblauch als Aioli oder beim Fondue in diversen Geschmacksrichtungen. Mayonnaise ist in der Herstellung total simpel. Sie misslingt eigentlich nur, wenn die einzelnen Zutaten deutlich unterschiedliche Temperaturen haben. An Gerätschaften braucht mein eine schmale hohe Schüssel, ein Handmixgerät mit einem Stab und eine ruhige Hand.

Die Zutaten:
1 Eigelb
1 TL Senf
1 EL Weißweinessig
etwa 150 ml Distelöl, weil geschmacksneutral
Salz, Pfeffer

Eigelb, Senf, Essig, eine Prise Salz und etwas Pfeffer aus der Mühle in die Schüssel geben. Mit dem Mixer in der linken Hand rühren. Mit der rechten Hand das Öl aus der Flasche in dünnem Strahl während der Mixer weiterläuft beigeben, bis die Mayonnaise eine cremige Konsistenz bekommt. Das wars schon. Schmeckt immer lecker, sollte aber wegen dem Frischei und baldigst verzehrt werden.

Maille Mayonnaise - so gut wie selbstgemacht
Ich mache ja eigentlich hier gar keine Werbung. Aber dieses eine Mal gebe ich an der Stelle doch mal eine Empfehlung. Wem das zu viel Aufwand ist, der sollte im gut sortierten Lebensmittelhandel Ausschau halten nach den hübschen Gläsern mit dem französischen Maille-Etikett. Bekannt ist der Hersteller für Dijon-Senf. Aber von dort kommt auch eine Mayonnaise, die fast genauso schmeckt wie selbst gemacht. Wenn ihr das Glück habt, so ein Glas in die Hand zu bekommen: Unbedingt ausprobieren! .. :)

Freitag, 26. März 2010

Rheinischer Fischeintopf


Zu diesem Eintopf gehört knackiger Salat.
Meine Oma nannte das Gericht Fisch-Schroddele .. also Fischreste, ein Essen aus der Nachkriegszeit .. "Wir hatten ja nichts .. !" Schmeckt sehr gut, auch wenn man das heutzutage nicht mehr aus Fischresten macht, sondern aus Fischfilets. Allerdings bitte weder Rotbarsch noch Kabeljau. Die stehen wegen Überfischung auf der roten Liste der aussterbenden Tierarten. Typisch schmeckt hier Schellfisch!!

Zutaten für 4 Personen:


500 gr. Schellfisch (oder andere Sorten)

1 Bund Suppengrün
1 Lorbeerblatt

1 Esslöffel Senfkörner

3 Esslöffel mittelscharfer Senf

1/2 Becher Schmand

Margerine und Mehl für eine Mehlschwitze

1 Bund Petersilie

1,5 kg festkochende Kartoffeln

Salz, Pfeffer


Die Kartoffeln mit Schale kochen, bis sie gar sind. Pellen und ausdampfen lassen. Das Suppengrün putzen und mit Salzwasser, dem Lorbeerblatt und den Senfkörnern eine halbe Stunde kochen. Dann die Flamme kleiner drehen und das Fischfilet darin in 15 Minuten gar ziehen lassen. Das Fischfilet rausnehmen und beiseite stellen. Die Brühe durch ein Sieb geben und ebenfalls beiseite stellen. Einen Topf aufsetzen und mit Margerine und Mehl eine Mehlschwitze zubereiten. Nach und nach den Gemüse-Fisch-Sud dazu geben. Senf und Schmand dazu. Auch die in Scheiben geschnittenen Kartoffeln und die feingehackte Petersilie. Zum Schluss das Fischfilet in mundgerechte Stücke teilen und vorsichtig unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Dazu schmeckt grüner Salat und ein helles Bier.